Zusammenarbeit mit Uni ASTA




Bewertung der AStA-Referentinnen für Sport und für Gleichstellung des Selbstverteidigungs-Workshops

Der Workshop war eine ideale Einführung in realistische Kampfsituationen und, wie man sich in solchen Idealerweise verhalten sollte. In vielen anderen Selbstverteidigungskursen wird erzählt, man solle auf seinen Gegner einschlagen oder treten. Dies ist meist völlig unrealistisch, da solche Techniken auf körperlicher Kraft basieren und davon auszugehen ist, dass der oder die Angreiferin sich jemand körperlich Schwächeren als Opfer sucht, weswegen eine solche "Verteidigung" weitgehend wirkungslos bleibt. Viel effizienter ist der Selbstverteidigungsstil der Japaner, die von Natur aus oft eine eher kleine und zierliche Statur haben und somit nicht auf Kraft zählen können. Zumal selbst ein Mensch mit viel Kraft sich nicht immer darauf verlassen kann, dass sein Gegner weniger Kraft hat. Daher ist es viel intelligenter, eine Selbstverteidigungstechnik anzuwenden, für die man überhaupt keine Kraft braucht. Und die gibt es! Die Effizienz dieser intelligenten Technik sieht man immer wieder, wenn eine kleine japanische Frau oder sogar ein Kind (sogar von nur 7 Jahren!) einen großen, kräftigen Mann mühelos zu Boden bringt. Die Verteidigungskampfkunst der Japaner funktioniert mit Hebeltechniken, die OHNE KRAFT funktionieren, aber effizient sind um sich aus dem Griff seines Gegners zu befreien und diesen zu Boden zu bringen. Daniel, der den Workshop leitete, fing bereits mit 5 Jahren an, Aikido zu lernen, blickt also auf beinahe 50 Jahre Erfahrung zurück. Die Wurzeln des Aikido liegen in den Original-Kampftechniken der Samurai. Ebenfalls lernte er Kendo und Kung Fu.

Aus diesen Sportarten entwickelte er Aiki-Dan-Do, wobei hier die Aikido-Techniken jenen entsprechen, die in Japan gelehrt werden. Da Daniel auch jahrelang beim Militär tätig war (u.a. als Ausbilder für Nahkampf) und mehrere Kriege miterlebt hat, hat er die nötige Praxis und das nötige Urteilsvermögen darüber, ob eine Technik effizient ist oder nicht, sowie unverfälschten Realitätsbezug. Beim Selbstverteidigungsworkshop gab er eine Einführung in effiziente Techniken für typische Angriffssituationen, ließ diese erst die Frauen (und den einen männlichen Teilnehmer) in je einem Zweierteam üben, wobei jedem Team ein Fortgeschrittene/r aus dem Aiki-Dan-Do Verein behilflich war, zuguckte, Fehler verbesserte, Tipps gab, etc. Danach probierten die Teilnehmerinnen die erlernten Techniken mit den Fortgeschrittenen zusammen aus, die eine realistische Angriffssituation simulierten, alle Teilnehmerinnen waren erfolgreich!

Dies steigert natürlich auch das Selbstbewusstsein besonders bei Frauen, denn diese haben nicht mehr das Gefühl, einem männlichen Angreifer hilflos ausgeliefert zu sein.

Frauen wurde in tausenden von Jahren der gesellschaftlichen Unterdrückung anerzogen zurückzuweichen, einzustecken und sich zu entschuldigen! Frauen wurden in eine Opferrolle hinein erzogen! bis heute wirken diese Vorstellungen von "wie eine Frau zu sein hat" nach und werden in Werbung, Medien und wissenschaftlichen Diskursen fortwährend reproduziert. Die klassischen Geschlechterrollen besagen, dass der Mann = potenzieller Täter ist und die Frau = die Beute/das Opfer ist. Umso wichtiger ist es jetzt, die Frauen aus dieser Rolle wieder heraus zu holen. Anstatt vor einem Angriff zurückzuweichen und einen Schlag einzustecken, soll die Frau den Schwung des Gegners beim Angriff nutzen, in den Angriff hinein gehen, die Kraft absorbieren und gegen ihren Gegner verwenden. Sie muss zudem ihre Scheu ablegen, dass sie ihren Gegner verletzen (oder im Ernstfall sogar töten) wird. Der Selbstverteidigungsworkshop war nicht nur eine Einführung in die Verteidigungstechniken. Denn in der japanischen Kultur wird viel Wert auf Harmonie gelegt, Yin und Yang. Zum Körper gehört auch immer der Geist und nur, wenn beide im Einklang miteinander sind, ist der Erfolg gewährleistet. Deswegen gehörten auch Meditationsübungen zum Programm. Außerdem erzählte Daniel ein bisschen über japanische Philosophie und Geschichte.

Das Programm war also sehr vielseitig, ganzheitlich und in einer angenehmen und freundschaftlichen Atmosphäre.

Die Referentinnen für Gleichstellung sowie für Sport bedanken sich also im Namen des gesamten AStA recht herzlich bei Daniel und seinen Helfern aus dem Aiki-Dan-Do Samurai Sports Club Germersheim!

Julia Schneider Gaskin (Gleichstellung) und Sonja Jacob (Sport)






Frauenselbstverteidiguns Seminar Dezember 2011





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